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Aktuelles

An dieser Stelle sollen in größeren zeitlichen Abständen Hinweise auf aktuelle Ereignisse stehen, die das Thema Gitarre in irgendeiner Weise betreffen. 
Sie bekommen hier Informationen, die Sie vielleicht interessieren oder die Ihnen nützlich sein können.

  • Neues von der Elbphilharmonie

    11. Oktober 2017

    Bei meinen Besuchen in meiner schönen Heimatstadt Hamburg versuche ich stets das Angenehme mit dem Angenehmen zu verbinden, d.h. die obligatorischen Familienbesuche sind Ehrensache, aber die Entdeckung neuer oder auch schon älterer Sehenswürdigkeiten sollte auch nicht zu kurz kommen.

    Dieses Mal habe ich mir etwas Besonderes gegönnt. Seit Langem schon verfolge ich die Planungs- und Bauphase der Elbphilharmonie mit großem Interesse. Als ich nun durch die neue Hafencity spazierte und den Ausblick von der Plaza dieses herrlichen Bauwerkes über den Hafen genoss, kam spontan die Idee auf, ohne wirklich auf einen Erfolg zu hoffen, beim Vorverkauf nach Eintrittskarten für das Konzert am nächsten Tag zu fragen. Überall ist zu hören, dass solche stets ausverkauft oder nur lange im Voraus zu bekommen seien. Ich jedoch hatte Glück. Hoch erfreut hielt ich Karten für das Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn in den Händen. Es handelt sich um eines der großen Werke der Musikgeschichte für Orchester, großen Chor und Gesangssolisten. In einem Konzert hatte ich dieses besondere Werk von Haydn noch nicht gehört. Möglicherweise war es mir zuvor schon als Musikkonserve begegnet, ohne jedoch bleibende Spuren in meiner Erinnerung zu hinterlassen. Dieses sollte sich an diesem Abend ändern.

    Mit einer ausführlichen Einführung in das Werk und seine Entstehungsgeschichte begann der Konzertabend eine Stunde vor Konzertbeginn. Im Anschluss an den Vortrag, der schon im spektakulären großen Saal gehalten wurde, gab es noch genügend Gelegenheit, diesen ausgiebig zu erkunden und zu bestaunen. Die außergewöhnliche Architektur und die hochwertigen Materialien im Innenraum vermittelten sofort ein Gefühl der Geborgenheit und Ruhe. Das Gespräch der mittlerweile zahlreich anwesenden Konzertbesucher war nur gedämpft zu hören, als würden alle Menschen flüstern. Die besondere Struktur der Wände schien ihre Worte förmlich aufzusaugen. Auf diese besondere Eigenschaft des Raumes hatte die Referentin schon in ihrem Vortrag hingewiesen: „ Der Saal ist für das gesprochene Wort nicht gut geeignet, für den musikalischen Vortrag dafür umso mehr“. Dieses kann ich nur bestätigen.

    Um sich mit der Akustik des Raumes vertraut zu machen, war das Haydn- Oratorium genau das richtige Werk, denn es wechselt zwischen großem Orchesterklang, oft zusätzlich verstärkt durch einen großen Chor, über kleine kammermusikalische Besetzung bis hin zu solistischem Gesang. Spielt oder singt ein Musiker alleine, so scheint er trotzdem scheinbar mühelos den Saal mit Klang zu füllen. Spielen alle Musiker zusammen im Tutti, so hatte ich auch im Forte nie das Gefühl es sei zu laut oder würde gar dröhnen. Es ist, als könnte der Saal den einzelnen befördern und die Masse mildern. Erstaunlich. Ein erstaunlicher Saal, ein erstaunliches Konzert und ein erstaunliches Klangerlebnis.

    Für mich stellt sich unter diesen Eindrücken die Frage, ob die Gitarre, die doch zu den leisesten Instrumenten gehört, auch von der Elbphilharmonie gefördert und unterstützt würde, ob es tatsächlich möglich wäre, dass ein einzelner Gitarrist ohne elektronische Unterstützung diesen großen Saal mit seinem Instrument klanglich füllen könnte. Ich glaube fast, es könnte gelingen. Gerne würde ich einem Gitarrensolisten in diesem wunderbaren Raum lauschen.

    Vielleicht treffen wir uns bei dieser Gelegenheit demnächst in Hamburg in der Elbphilharmonie, denn auch Sie sind doch sicher an den wunderbaren Klängen der Gitarre  interessiert. Oder wollen Sie das Gitarrenspiel vielleicht selbst erlernen? In diesen Fall bin ich unter der angegebenen Telefonnummer zu erreichen, um Ihnen dabei zu helfen.

    Die Sache mit dem Konzert muss sich damit ja noch nicht erledigt haben.

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